Vorstudie “Data4SmartMove” gestartet

Für Menschen, die ohne Auto unterwegs sein wollen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich per App auf dem Smartphone über Verbindungen zu informieren. Dies ist allerdings mit einigen Hürden verbunden. Man muss sich mehrere Apps auf das Smartphone laden und auf diversen Plattformen registrieren. Selbst geübten Nutzern fällt es manchmal schwer, sich zu orientieren und den besten Weg zum Beispiel in einer fremden Stadt zu finden. Kompliziert wird es, wenn Fahrrad, Bahn und Bus kombiniert werden oder es zu spontanen Änderungen im Fahrplan kommt oder ein spontaner Einkauf zu einer anderen Route führt.

“Daher werden viele Angebote gar nicht wahrgenommen oder nicht verstanden. Selbst wenn sich die individuelle Mobilität optimieren ließe, bleiben innovative Mobilitätsangebote häufig ungenutzt”, sagt Henrik Zölzer, Gründer und Geschäftsführer von 25ways.

Was sich Nutzer wirklich wünschen, das wollen wir jetzt in einer Vorstudie heraus finden. Die vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und dem mFUND geförderte Untersuchung geht diesen Fragen nach.

In der Vorstudie „Data4SmartMove“ wird die Identifikation, Erhebung und Analyse von Bedürfnissen der Nutzenden im Bereich der Mobilitätsinformationen untersucht. Das Team um die Mobilitätsforscherin Steffi Schubert wird hierfür mit verschiedenen Analyse- und Befragungsmethoden die Informationsbedürfnisse und Alltagspraktiken erfassen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dann in einem Folgeprojekt in ein Konzept zur nutzerzentrierten Aufbereitung, Bereitstellung und Beschaffung von digitalen Mobilitätsinformationen einfließen. Das Ziel ist es, dass Daten so in digitale Informationslösungen überführt werden, dass sie interessierte Nutzer an neue Mobilitätslösungen heranführen. So soll eine Verhaltensänderung vereinfacht und begleitet werden.

Hier geht es zur Presseerklärung vom 2.5.2018.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Ingo Bokermann