Pendler können bald auch in Deutschland E-Floater nutzen

E-Floater — das sind sogenannte Elektrokleinstfahrzeuge wie Hoverboards, E-Tretroller oder E-Skateboards — könnten das optimale Verkehrsmittel für den letzten Weg von der U-Bahn zum Arbeitsplatz sein. Immer dann, wenn der Fußweg zu lang und die Radstrecke zu kurz ist. Sie sind leicht, zusammenklappbar und können somit problemlos in jedes öffentliche Transportmittel mitgenommen werden. Auch Pendler aus dem weiteren Umland könnten die kleinen Fahrzeuge gut im Auto zum Park-and-Ride-Parkplatz mitnehmen, um dann in der Stadt zur Arbeit zu rollern. E-Floater wären ein sinnvoller Baustein in der intermodalen Fortbewegungskette.

Wären. Denn leider sind sie in Deutschland (noch) nicht für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassen. Anders ist das in einigen europäischen Nachbarländern. In Finnland, Österreich, Schweiz, Norwegen, Niederlande oder in Belgien sind sie teilweise, wenn auch mit Auflagen, zugelassen.

Wie auf eine kürzlich veröffentlichte Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen hervorgeht, soll noch in diesem Jahr eine Verordnung in Kraft treten, die die Nutzung von Elektrokleinstfahrzeugen jetzt auch in Deutschland regelt. Unter Auflagen wie Licht, Bremsen, Höchstgeschwindigkeit, Radwegenutzungspflicht könnten Pendler dann um ein praktisches Fortbewegungsmittel bereichert werden.

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Dieser Artikel wurde verfasst von Ingo Bokermann